"Gailtaler" Polinik (2.332 m)

Bergtour
Schwierigkeitsgrad: schwer
  • 9.7 km
    Strecke
  • 6.8 h
    Dauer
  • 1221 hm
    Tiefster Punkt
  • 2304 hm
    Höchster Punkt
  • 1180 hm
  • 1180 hm
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"Gailtaler" Polinik (2.332 m)

Der Polinik (auch Angerkofel) gibt in der Tat auch wirklich etwas her. Gute 1600 Meter über der Wasseroberfläche der Gail sticht sein spitzer, felsiger und zerklüfteter Gipfel in den Obergailtaler Himmel. Da diese Distanz ebenso mächtig erscheint wie der Polinik von Norden her selbst und da nicht nur nach Rom viele Wege führen, gibt es auch auf diesen Berg verschiedene Aufstiegsmöglichkeiten. Lassen sie sich mit diesem Tourenvorschlag auf dem einfachsten und kürzesten Weg zu seinem Gipfelkreuz führen.

Nicht auf den Spuren der beiden Mauthener Dr. Heinrich Koban und Albin Ortner, die 1893 den Nordgrat offiziell erstmals bezwungen haben, sondern von der Südseite her.

Sowohl die rund 300 m hohe Nordwand des Polinik, als auch der gesamte Gipfelaufsatz besteht aus grob gebankten, vorwiegend hellgrauen und seltener gelblichen Dolomitgesteinen aus der Devon-Zeit.

Der Ursprung des Bergnamens Polinik stammt Namensforschern zufolge aus dem slowenischen „pólnévnik“ bzw. „poludnik“ und bedeutet beispielsweise ungefähr so viel wie „halber Tag“ oder „Mittagsberg“. Und als „steinerne Sonnenuhr“ gibt der spitze Gailtaler Polinik allemal was her.

Eine Erklärung, die hier durchaus Sinn macht:

Wer einmal um die Mittagszeit mit der Sonne im Rücken auf dem Polinik steht, der wird Augenzeuge, wie der Berg die Talorte Kötschach und Mauthen für kurze Zeit in seinen Schatten stellt (siehe Foto).

Equipment
Diese ist je nach Jahreszeit unterschiedlich. Immer mit dabei ist aber:

Funktionelle Wanderbekleidung, Windjacke, Kopfbedeckung, Regenbekleidung/-schutz, Bergschuhe, Verpflegung, ausreichend Getränke, Wechselwäsche, diverses persönliches wie Fotoapparat, Handy, Sonnenschutz, Sonnenbrille, Wanderstöcke, Erste-Hilfe-Set, etc.

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180304_martinlugger_nassfeld_0046 | © MartinLugger