The municipality Gitschtal

Gitschtal is a municipality with 1278 inhabitants (as of 1st January 2010). It lies in the Gitschtal valley and is part of the administrative region of Hermagor. The valley itself stretches 15 km from the town of Hermagor towards the mountains in the north-west.

The main river is the Gössering, which flows into the Gail river to the south of Hermagor. The Gitschtal valley has two cadastral municipalities (St. Lorenzen and Weißbriach) and 10 villages.

Die Breite des Talbodens beträgt durchschnittlich 1 km, seine Höhenlage senkt sich allmählich von 880 auf 600 m ü. A. Die Gemeindegrenzen auf den Bergkämmen verlaufen im Norden mit dem Mittagsnock auf 1.508 m sowie im Süden (Richtung Obergailtal) mit der Hochwarter Höhe bis auf 1.688 m. Das Landschaftsbild wird jedoch von dem im Westen liegenden Gebirgsstock des Reißkofels (2.371 m) geprägt, wobei die Grenze der Gemeinde Gitschtal bis auf einen Vorgipfel, nämlich dem Sattelnock, 2.033 m, reicht. Im Osten des Gemeindegebietes verläuft die Gemeindegrenze auf den nach Norden steil zum Weißensee abfallenden kahlen Gipfel des Golz, 2.004 m.

Gemeindegliederung

Gitschtal mit den Katastralgemeinden St. Lorenzen und Weißbriach umfasst folgende 10 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 2001):

  • Weißbriach (725)
  • St. Lorenzen im Gitschtal (285)
  • Jadersdorf (184)
  • Lassendorf (86)
  • Regitt (20)
  • Langwiesen (6)
  • Leditz (6)
  • Brunn (5)
  • Golz (4)
  • Wulzentratten (1)

Bevölkerung

Laut Volkszählung 2001 hat Gitschtal 1.321 Einwohner, davon besitzen 94,8 % die österreichische, 2,3 % die deutsche und 1,3 % die bosnische Staatsbürgerschaft. 58,1 % der Bevölkerung bekennen sich zur evangelischen und 38,8 % zur römisch-katholischen Kirche, und 0,9 % sind islamischen Glaubens. 1,5 % der Einwohner ist ohne religiöses Bekenntnis.

Wirtschaft und Infrastruktur

In der Region wurde vom 13. bis zum 16. Jahrhundert intensiv Bergbau betrieben. Gold, Silber und Eisenerz waren dabei die hauptsächlich abgebauten Rohstoffe. Heutzutage hat Holz den Rang des wichtigsten Produktes übernommen. Die Bevölkerung lebt zum Großteil vom Fremdenverkehr und von der Landwirtschaft. Das Tourismuskonzept setzt vor allem auf erholungssuchende Wanderer und Ski- bzw. Langläufer.

Politik

Der Gemeinderat von Gitschtal hat 15 Mitglieder und setzt sich seit der Gemeinderatswahl 2009 wie folgt zusammen:

  • 6 FPK
  • 5 SPÖ
  • 3 ÖVP
  • 1 FPÖ

Direkt gewählter Bürgermeister ist Günther Sattlegger (FPK).

Wappen

Im Gemeindewappern erinnert die vordere Schildhälfte mit dem in Gold gekreuzten Bergwerkszeichen (Bergeisen und Schlägel) an den lokalen Bergbau, hinten ist in Blau ein schwebendes silbernes (weißes) Kreuz abgebildet, was ein Sinnbild auf die heilende Wirkung des Wassers darstellt. Wappen und Fahne (blau-gelb mit eingearbeitetem Wappen) wurden der Gemeinde per Urkunde vom 10. Februar 1964 verliehen und anlässlich der Vereinigung der Gemeinden Weißbriach und St. Lorenzen per Bescheid am 19. November 1973 bestätigt.