Südkärnten und Koroška: Der Drau entlang nach Rogla im Pohorje-Gebirge

Level of difficulty: Medium
  • 326.2 km
    Distance
  • 4.7 h
    Duration
  • 290 vm
    Lowest elevation
  • 1500 vm
    Highest elevation
  • 3804 vm
  • 3804 vm

Südkärnten und Koroška: Der Drau entlang nach Rogla im Pohorje-Gebirge

Diese Tour führt von Klagenfurt am Wörthersee via Magdalensberg und Burg Hochosterwitz ostwärts nach Völkermarkt und entlang der Drau weiter nach Lavamünd. Hier verlässt man das Österreichische Staatsgebiet, folgt aber weiter der Drau bis kurz vor Ruše in Slowenien, von wo es in das Ski- und Wandergebiet Rogla im Pohorje (deutsch Bachergebirge) geht. Der geographische Höhepunkt (ca. 1.500 m Seehöhe) und eines der Highlights dieser Tour! Die Slowenische Region Koroška wird nun Richtung Westen durch das Miesling- und Miestal befahren, ehe man beim Loibacher Feld südlich von Bleiburg wieder zurück nach Kärnten, Österreich kommt. Das Jauntal, der Klopeiner See oder der Radsberg sind die weiteren landschaftlichen Höhepunkte auf dem Weg zurück zum Ausgangspunkt nach Klagenfurt am Wörthersee.
Suggestion

Schloss Elberstein bei Globasnitz kann nur nach Voranmeldung beim Besitzer und Erbauer dieses Kunstwerkes, Herrn Johann Elbe (Tel. +43 4230 667) besichtigt werden. Es lohnt sich!

Directions

Von Klagenfurt geht es los ein kurzes Stück den Wörthersee entlang Richtung Krumpendorf. Kurz davor biegt man rechts ab Richtung Wölfnitz. Vorbei an den Hallegger Teichen und dem Gut Hallegg begeben wir uns via Lendorf ein kurzes Stück auf die S37 nach St. Veit. Wir nehmen gleich wieder die erste Abfahrt "Maria Saal" und folgen der L71 nach Norden bis St. Michael am Zollfeld. Dort wartet das erste Highlight des Tages: Wir nehmen die ca. 8 km rauf auf den geschichtsträchtigen Magdalensberg in Angriff. Wer sich für römische Ausgrabungen interessiert, ist beim Archäologischen Park Magdalensberg bestens aufgehoben. Aber auch die Gipfelkirche und vor allem der Ausblick dort auf das Klagenfurter Becken und die umliegenden Gebirgszüge sind eine erste Belohnung. Nach einem kurzen zweiten Frühstück im Gipfelhaus Magdalensberg geht es wieder runter nach St. Michael und dort nach rechts wieder auf der L71 bis St. Donat, wo wir rechts abbiegen. Nach einer kleinen Kuppe sieht man schon von weitem die imposante Burg Hochosterwitz. Je nach Zeitbudget ist auch die Burg allemal einen Zwischenstopp wert, stellt sie doch eines der TOP-10 Ausflugsziele Kärntens dar. Nach der Burg Hochosterwitz geht es weiter nach Brückl und dort in südliche Richtung auf der B92 bis St. Filippen. Kurz danach biegt man links ab auf die L88 Richtung Völkermarkt. Bei Greuth erreicht man die B70 Packer Bundesstraße und diese folgt man via Völkermarkt bis Dürrenmoos. Dort biegt man links auf die L127 ab und folgt dieser Straße bis nach Obermitterdorf bei Ruden. Wir biegen rechts ab auf die B80a und in südliche Richtung geht es bis zur Lippitzbach-Brücke bei der Drau. Diese wird nicht überquert, sondern es geht weiter nördlich der Drau auf der B80 bis nach Lavamünd mit seinem imposanten Drau Laufkraftwerk.

Kurz nach Lavamünd passieren wir die Grenze zu Slowenien und erreichen Dravograd (deutsch: Unterdrauburg) in der Slowenischen Region Koroška. Dravograd liegt am Kreuzungspunkt drei wichtiger slowenischer Flüsse: Die von Süden strömende Mislinja (Missling) vereint sich mit der von Südwesten kommenden Meža (Mieß), die wiederum etwa einen Kilometer danach in die Drau (Drava) mündet. Immer der Drau entlang geht es nun rund 40 km weiter in östliche Richtung bis Ruta, wo man nach rechts abbiegt auf den Pohorje Kamm nach Rogla. Von 300 m Seehöhe geht es rund 20 km hinauf bis auf 1.500 m Seehöhe in das Skigebiet Rogla, das auch im Sommer ein beliebtes (Wander-)Erholungsgebiet darstellt. Eine ausgedehnte Pause ist hier sicherlich angebracht, eventuell verbunden mit einem Besuch der beschaulichen, nur durch Regenwasser gespeisten Lovrenška Seen. Der Pohorje (deutsch Bachern) ist ein dicht bewaldetes Mittelgebirge in Nordslowenien und erstreckt sich in seiner West-Ost Ausrichtung über 50 km von Dravograd bis nach Maribor (deutsch Marburg). Dieses Gebirge verlassen wir nun Richung Süden, es geht rasant bergab nach Zreče. Ein kurzes Stück geht es auf der Straße 430 nach Westen und bei Stranice nimmt man beim Kreisverkehr die erste Ausfahrt Richtung Vitanje. In Vitanje steht das Kulturzentrum für europäische Raumfahrttechnologien (KSEVT), ein Institut, dass sich mit der Kultur der Weltraumfahrt beschäftigt. Ausschlaggebend für die Standortwahl war die Tatsache, dass dies der Heimatort der Mutter des österreichisch-slowenischen Militäringenieurs und Raumfahrttheoretikers Herman Potočnik (* 1892–1929) war. Nach einem eventuellen Kurzbesuch im KSEVT geht es weiter nach Gornji Dolič wo wir die Hauptstraße Nr. 4 erreichen und nach rechts abbiegen Richtung Mislinja (deutsch Miesling) im oberen Mieslingtal. Wir folgen nun dem Fluss Mislinja bis nach Slovenj Gradec (deutsch Windischgrätz), einer kleinen Stadt mit rund 15.000 Einwohnern. Hier biegen wir auf die Straße 227 nach Westen Richtung Ravne na Koroškem (deutsch Gutenstein) ab, und kurz nach Prevalje kann man bei Poljana die Štopar Steinbrücke besichtigen, eine der schönsten Eisenbahnviadukte Sloweniens. Über die Straße 226 geht es wieder zürück nach Kärnten, wo man auf Österreichischem Staatsgebiet auf die B80a gelangt. Nach einer Ortsdurchfahrt von Bleiburg mit einem eventuellen Zwischenstopp im Werner Berg Museum, oder beim Schloss Elberstein in Globasnitz, geht es auf der B81 durch das Jauntal bis Loibegg, wo man via Eberndorf und Unterburg das Südufer des Klopeiner Sees erreicht. Der Klopeiner See ist einer der wärmsten Badeseen Österreichs und erreicht im Sommer an die 30° Wassertemperatur. Nach einem herrlichen Ausblick über den Klopeiner See geht es via Kleinseeweg, südlich des Kleinsees nach Stein im Jauntal, wo wir wieder auf die Drau treffen. In Stein biegen wir auf die L118, die Jauntaler Straße und folgen ihr in süd-westlicher Richtung bis nach Moos bei Gallizien. Wir biegen rechts ab, überqueren via Annabrücke die Drau und unmittelbar nach der Brücke biegen wir nach links auf die L100. Wir passieren den Linsendorfer Stausee und bei Rottenstein gibt es einen kurzen Anstieg hinauf nach Mieger. Dort folgen wir den Wegweisern Richtung Radsberg (Radiše), wo man bei Tutsach (Tuče) eine tolle Aussicht auf Klagenfurt hat. Bei der Abzweigung zur L101 geht es nach links Richtung Strantschitschach und via Göltschach erreichen wir den Talort Maria Rain. Jetzt ist es fast geschafft. Bei Maria Rain biegen wir auf die B91, die Rosentaler Bundesstraße und folgen dieser bis zur Kreuzung Keutschacher Straße. Hier biegen wir links ab und via Viktring und Klagenfurter Südring erreichen wir den Ausgangspunkt beim Minimundus in Klagenfurt, der kleinen Welt am Wörthersee.

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