Annual village fair

Traditions and customs in Carinthia

Held every year between Whitsun and mid-September, the Gailtaler Kufenstechen is without a doubt one of the most traditional customs in Carinthia and takes place in a number of villages along the Gailtal Valley. The event in Feistritz an der Gail on Whitsun Monday is the most well-known. Unmarried young men from the village ride bareback on powerful Noriker horses bred in the region for many centuries. As they pass by a wooden barrel, they try to smash the barrel with a hammer made of iron while remaining on horseback. The Kufenstechen and the following Lindentanz are the highlights of the fair, which concludes with high mass held in the village church. Boys and girls wear the traditional Gailtaler Tracht, which is elaborately decorated and easy to distinguish from the traditional outfits worn in other parts of Carinthia.

Each boy must choose a girl from the village for the Lindentanz. On the day before the fair, he receives from her a small bouquet of carnations, rosemary and gold sequins which he wears on his left lapel.

 

Junge unverheiratete Burschen des Ortes reiten ohne Sattel auf den schweren in diesem Gebiet seit Jahrhunderten gezüchteten Norikerpferden und versuchen im Vorbeireiten mit einem Eisenschlögl ein hölzernes Faß zu zerschlagen.

Das Kufenstechen und der darauffolgende Lindentanz bilden den Höhepunkt des Kirchtags, der nach langen Vorbereitungen mit dem feierlichen Hochamt in der jeweiligen Pfarrkirche abgehalten wird. Die Mädchen etwas früher; die Burschen folgen ihnen mit Musik.

Beide tragen die alten, aufwendig gearbeitete Gailtaler Tracht, die sich durch ihr einzigartiges Aussehen von allen anderen Kärntner Trachten unterscheidet. 

Die Burschen tragen knielange, zumeist schwarze Hosen, die in ihrem Schnitt an Reithosen erinnern, dazu lange braune Stiefel, die bis zu den Oberschenkel reichen, ein weißes Hemd, das am Hals durch ein buntes Seidentuch zusammengehalten wird, darüber ein samtenes, Gilet, mit kleinen Blumen auf schwarzem Grund, einen -in der originalen Tracht- schwarzen, mit einer doppelten Knopfreihe besetzten, heute aber bei neuangefertigten Männertrachten zumeist braunen, einreihigen Rock, sowie einen breitkrempigen, plüschstoffartigen schwarzen Hut.

Jeder Bursch erhält von seiner Tänzerin, die er sich für den Lindentanz aus den Mädchen des Ortes wählt, am Vortrag des Kirchtags ein aus einer Nelke, Rosmarin und Goldflitter gefertigtes Sträußchen, daß er am linken Rockrevers trägt.